𝕊𝕡𝕠𝕚𝕝𝕖𝕣𝕗𝕣𝕖𝕚𝕖 ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟
Ich muss ehrlich sagen: Alchemy of Secrets hat mich völlig überrascht – und das auf die beste Art. Ich bin mit einer gewissen Neugier an die Geschichte herangegangen, weil ich Urban Fantasy liebe, besonders wenn sie ein bisschen düster und geheimnisvoll ist. Aber was Stephanie Garber hier geschaffen hat, fühlt sich an wie ein Film, der langsam über die Leinwand meines Kopfes flackert – faszinierend, unheimlich und wunderschön zugleich.
Die Geschichte um Holland St. James beginnt harmlos: ein seltsamer Uni-Kurs in einem alten Kino, ein paar urbane Legenden, die niemand so richtig ernst nimmt. Doch ziemlich schnell merkt man, dass hinter diesen Mythen mehr steckt. Und ehe ich mich versah, war ich mittendrin – zwischen alten Flüchen, flackernden Filmrollen und der Frage, ob Magie vielleicht doch existiert.
Was mich besonders begeistert hat, ist die Atmosphäre. Dieses Buch hat etwas unglaublich Cinematisches – fast so, als würde Hollywood selbst atmen, aber mit einem Hauch Teufelspakt und bittersüßer Romantik. Perfekt für graue Herbsttage, wenn man sich mit einer Decke einkuschelt und ein bisschen in die Schattenwelt abtauchen möchte.
Die Wendungen? Absolut unvorhersehbar. Ich habe mehrmals geglaubt zu wissen, wohin alles führt – nur um dann völlig überrascht zu werden. Besonders das letzte Drittel hat mich emotional ziemlich erwischt. Es ist dieses Gefühl, dass alles gleichzeitig zerbricht und zusammenfindet – und das kann Garber einfach wie kaum jemand sonst.
Wenn ich überhaupt etwas zu meckern hätte, dann vielleicht, dass ein paar Szenen gerne etwas länger hätten sein dürfen. Manche Figuren hätten mehr Raum vertragen – aber vielleicht ist das auch einfach mein Wunsch nach mehr.
Mein Fazit:
Alchemy of Secrets ist wie ein alter Kinofilm mit neuem Zauber – düster, romantisch und voller Geheimnisse, die man nicht loswird. Für mich das perfekte Buch für die dunkle Jahreszeit.
Rezension von Silvana
