𝕊𝕡𝕠𝕚𝕝𝕖𝕣𝕗𝕣𝕖𝕚𝕖 ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟
Ich bin schon eine ganze Weile im Garten unterwegs – Tomaten ziehen, Kompost ansetzen, Beete planen – das alles ist für mich keine neue Welt. Aber Selbstversorgung aus Garten und Natur von Otmar Diez hat mich trotzdem überrascht. Und zwar im allerbesten Sinne!
Das Buch ist mit so viel Liebe zur Natur geschrieben, dass man das Gefühl hat, beim Lesen selbst mit der Gießkanne in der Hand durch ein kleines Paradies zu spazieren. Der Ton ist angenehm locker, nie belehrend – fast so, als würde ein guter Freund einem Schritt für Schritt zeigen, wie man loslegt. Und genau das tut Otmar Diez: Er nimmt einem die Angst vor dem „großen Projekt Selbstversorgung“ und zeigt, dass man nicht gleich eine komplette Farm braucht, um etwas ernten zu können.
Besonders gefallen hat mir, wie praxisnah alles erklärt ist. Kein Fachchinesisch, keine abgehobenen Konzepte – sondern einfach gut umsetzbare Tipps. Für Anfänger wirklich perfekt! Und doch war auch für mich als erfahrener Gärtner einiges dabei, das mich begeistert hat. Ich sage nur: Terra Preta. Was für ein faszinierendes Thema! Dass man mit selbstgemachter Schwarzerde seinen Boden so nachhaltig verbessern kann, hätte ich nicht gedacht. Auch das Kapitel über Pilzanbau hat bei mir sofort neue Projekte angestoßen – es ist schon ein besonderes Gefühl, wenn im eigenen Garten die ersten Pilze sprießen.
Die vielen stimmungsvollen Fotos sind nicht nur schön anzusehen, sondern machen richtig Lust, selbst loszulegen. Alles wirkt durchdacht, liebevoll aufbereitet und sehr motivierend. Man merkt einfach, dass der Autor aus Erfahrung spricht – und mit Herz.
Für mich ist dieses Buch eine echte Bereicherung. Ob man gerade erst beginnt oder schon einen grünen Daumen hat – Selbstversorgung aus Garten und Natur ist ein Schatz für alle, die nicht nur Gemüse, sondern Lebensfreude ernten wollen.
Rezension von Silvana
