𝕊𝕡𝕠𝕚𝕝𝕖𝕣𝕗𝕣𝕖𝕚𝕖 ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟
Nachdem ich Band 1 regelrecht verschlungen habe, war klar: Ich muss wissen, wie es mit Agneta weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht – Band 2 knüpft mit einer charmanten Leichtigkeit an die Vorgeschichte an und nimmt uns erneut mit in Agnetas französisches Abenteuer, das irgendwo zwischen Lavendelfeldern, Espresso und Seidenunterwäsche stattfindet.
Agneta hat sich wirklich gemacht. Von der schwedischen Pragmatikerin zur fast schon mediterranen Lebensgenießerin – ihre Entwicklung ist nicht nur glaubwürdig, sondern macht auch einfach Spaß zu lesen. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie sie auf dem Markt ihre Tomaten auswählt, sich mit Händen und Füßen auf Französisch verständigt und abends in ihrem neuen Zuhause zur Ruhe kommt. Es ist ein bisschen wie ein Urlaub im Buchformat – nur dass die Heldin zwischendurch auch mal gegen ganz reale Probleme kämpfen muss.
Der Handlungsstrang rund um das alte Kloster bringt Spannung ins Spiel, ohne die sommerlich-leichte Grundstimmung zu überdecken. Emma Hambergs Schreibstil ist lebendig, humorvoll und gleichzeitig sehr feinfühlig. Man merkt, wie viel Herz sie in ihre Figuren steckt.
Ein echtes Highlight ist auch das Cover – bunt, fröhlich und perfekt passend zur Geschichte. Es macht direkt Lust, das Buch aufzuschlagen und einzutauchen.
Ein kleiner Sternabzug, weil ich mir an ein, zwei Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte – besonders bei den Nebenfiguren, die manchmal ein bisschen zu kurz kamen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Fazit: Wer Band 1 mochte, wird mit Band 2 definitiv glücklich. Merci, Agneta – für eine Auszeit vom Alltag mit französischem Flair!
Rezension von Silvana
