𝕊𝕡𝕠𝕚𝕝𝕖𝕣𝕗𝕣𝕖𝕚𝕖 ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟
Als großer Fan von Geschichten, die eine Prise Romantik mit emotionaler Tiefe kombinieren, habe ich mich auf A Touch of Snow gefreut – und wurde teilweise überzeugt. Die Autorin Tracy Wolff entführt uns in eine winterliche Szenerie, die mich sofort begeistert hat: verschneite Berge, Snowboard-Action und eine Prise Drama. Aber während die Atmosphäre und der Schreibstil angenehm und leichtfüßig sind, gibt es einige Punkte, die mich weniger überzeugt haben.
Die Hauptfiguren Ophelia und Z haben beide ihre Päckchen zu tragen. Ophelia, die nach einem persönlichen Verlust einen Neuanfang sucht, und Z, der coole Snowboard-Profi mit einer schwierigen Vergangenheit, sind interessante Gegensätze. Allerdings kam mir ihre Beziehung etwas überstürzt vor. Das Knistern zwischen den beiden war da, aber die Dynamik entwickelte sich so rasant, dass ich mir gewünscht hätte, die Chemie hätte mehr Zeit, sich zu entfalten.
Ein großes Plus ist Wolffs Talent, Emotionen greifbar zu machen. Gerade Zs innere Konflikte wurden gut dargestellt, und auch Ophelias Verletzlichkeit war spürbar. Dennoch hätte ich mir in einigen Momenten tiefere Einblicke in die Gefühlswelt der Figuren gewünscht, um sie noch besser zu verstehen. Einige Szenen blieben an der Oberfläche und wirkten dadurch weniger überzeugend.
Die Handlung an sich bietet eine gute Mischung aus Romantik und ernsteren Themen, die sie überraschend berührend machen. Allerdings habe ich mich am Anfang schwergetan, in die Geschichte hineinzufinden – möglicherweise wegen der vielen Snowboard-Begriffe und der coolen „Jugendsprache“, die nicht immer meinen Geschmack getroffen haben. Ab der Mitte wurde das Buch dann deutlich packender, und das Ende? Ein echter Cliffhanger, der Lust auf mehr macht!
Insgesamt ist A Touch of Snow ein solider Start der Hearts-on-Boards-Reihe, mit schönen Momenten, aber auch ein paar Schwächen. Für Fans von winterlichen Romanen mit einer guten Dosis Drama definitiv einen Blick wert!
Rezension von Silvana
