Rezension / Sebastian Fitzek - Das Kalendermädchen



Rezensionexemplar als Print

★★   3   Sterne

Das Kalendermädchen
Erschienen bei Droemer Knaur
Gebundene Ausgabe (25,-€)
Erscheinungstermin: 23.10.2024
 400 Seiten

𝕊𝕡𝕠𝕚𝕝𝕖𝕣𝕗𝕣𝕖𝕚𝕖 ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟


Ein Neuer Fitzek und ich war sehr gespannt was dieses Buch für Überraschungen bereithält!


Die Handlung dreht sich um Olivia, die ihre Adoptivtochter Alma retten will, nachdem diese dringend einen Knochenmarkspender braucht. Ihre Suche führt sie zu einer alten, düsteren Legende über das “Kalendermädchen”, das damals in den Weihnachtswochen eine Reihe mysteriöser und bedrohlicher Ereignisse durchleben musste.


Die Verstrickungen, die Fitzek entworfen hat, sind clever und durchdacht, aber für meinen Geschmack manchmal zu übertrieben. Ich hatte das Gefühl, dass der Thriller an einigen Stellen etwas überkonstruiert wirkt und die vielen Zeitsprünge und Wendungen den Lesefluss mehr bremsen als fördern. Die Handlung ist spannend, keine Frage, aber die emotionale Tiefe ging für mich dabei ein wenig verloren.


Wer Fitzeks psychologische Spannung und komplexe Storys liebt, findet hier sicher einige aufregende Stunden. Für mich blieb die Geschichte allerdings ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück – solide, aber eben nicht ganz fesselnd.


Rezension von Silvana