𝕊𝕡𝕠𝕚𝕝𝕖𝕣𝕗𝕣𝕖𝕚𝕖 ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟
Das neuste Buch von Olivie Blake ist eine einzigartige Mischung aus magischen Familienfehden und slawischer Mythologie. Die Geschichte erinnert stark an Romeo & Julia, jedoch in einem modernen, magischen New York, in dem die rivalisierenden Familien seit Jahrzehnten um Macht und Einfluss kämpfen.
Im Mittelpunkt stehen 2 Hexenfamilien: Die Antonovas, angeführt von Baba Yaga, und die Fedorovs, geführt von Koschei. Beide Familien praktizieren Magie und stehen in einem tödlichen Konflikt. Die Handlung wird spannungsgeladen, als Lev Fedorov und Sasha Antonova, aus diesen verfeindeten Familien, eine verbotene Liebesbeziehung eingehen. Doch ihre Liebe wird auf eine harte Proben gestellt, während die Feindseligkeit zwischen den Familien immer weiter eskaliert.
Ein entscheidendes Thema des Buches ist die Frage der Loyalität: Wo liegt die Grenze zwischen der Pflicht gegenüber der Familie und dem Wunsch nach persönlichem Glück?
Was dieses Buch besonders macht, ist Olivie Blakes außergewöhnlicher Schreibstil. Viele Sätze waren so schön formuliert, dass ich sie liebend gerne markiert habe. Gleichzeitig erfordert dieser Stil auch volle Konzentration, da Blakes Sprache dichte und abstrakte Bilder schafft, die nicht immer leicht zu durchdringen sind. Das Buch zieht einen schnell in seinen Bann, verlangt aber auch eine aufmerksame Lesart, um wirklich alle Nuancen und die Schönheit der Prosa zu erfassen.
Für Leser, die poetische, atmosphärische Fantasy mit komplexen Charakteren lieben, ist dieses Buch eine echte Empfehlung. Und es ist kein Buch, das man „nebenbei“ liest – es fordert Aufmerksamkeit und Hingabe, belohnt aber mit wunderschönem, bildhaftem Schreiben und einer unvergesslichen Geschichte.
Rezension von Silvana
