Rezension von Alrik:
"Ich kann von Glück reden" von Marlene Droop, veröffentlicht im Coppenrath Verlag, ist ein faszinierendes und mutiges Werk, das sich mit den grundlegenden Fragen des Glücks und Schicksals auseinandersetzt. Die Autorin lädt den Leser auf eine gedankliche Reise ein, die tief in die menschliche Natur und unsere Vorstellung von Glück eintaucht.
Das Buch ergründet, wie viel Glück bereits bei unserer Geburt bestimmt ist und ob es verlässliche Wege gibt, Pech zu vermeiden. Droop beleuchtet das Konzept von Glück aus verschiedenen Blickwinkeln und stellt provokative Fragen: Ist Selbstliebe wirklich der Schlüssel zum Glück oder manchmal auch überbewertet? Die Antworten darauf sind ebenso vielfältig wie die Meinungen, die das Buch hervorrufen wird.
Marlene Droop's Schreibstil ist kreativ und ansprechend. Die Gestaltung des Buches ist hervorragend und trägt dazu bei, dass es visuell überzeugt.
Die Themen Aberglaube und höhere Macht werden auf eine Weise behandelt, die sicherlich kontroverse Diskussionen auslösen wird. Jeder Leser wird hier seine eigene Position finden und hinterfragen können.
Insgesamt ist "Ich kann von Glück reden" ein Buch, das durch seinen mutigen Ansatz und die kreative Präsentation besticht. Es regt zum Nachdenken an und bleibt lange im Gedächtnis. Für alle, die sich mit den Themen Glück, Schicksal und Selbstreflexion beschäftigen möchten, ist es eine Empfehlung.
Rezension von Silvana:
Dieses Buch hat von mir 2-2,5 Sterne bekommen. Es behandelt ein wichtiges Thema, aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt.
Das Cover wirkt auf mich schlicht und ansprechend, aber es lenkt nicht von dem Buch selbst ab, was lobenswert ist. Die Illustrationen haben mir zwar gefallen, da sie ansprechend und einprägsam waren, aber das konnte meinen Gesamteindruck des Buches nicht retten.
Die Botschaft des Buches, dass Glück für jeden Menschen unterschiedlich ist, fand ich zwar wichtig, aber die Art und Weise, wie sie präsentiert wurde, hat bei mir keinen
Eindruck hinterlassen. Auch fand ich den Humor oftmals unpassend und konnte mich nicht damit identifizieren.
Insgesamt kann ich sagen, dass die Autorin versucht hat, einen perfekten Mix aus schönen Bildern und einer wichtigen Botschaft zu schaffen. Doch für mich persönlich hat das nicht funktioniert. Ich konnte mich nicht mit dem Aberglauben und den Ansätzen des Buches identifizieren, was es mir schwer gemacht hat, das Buch zu genießen.
Für Leser, die gerne etwas Leichtes und Unterhaltsames zwischendurch lesen möchten, könnte das Buch dennoch eine Empfehlung sein. Aber für mich war es leider keine gelungene Lektüre und hat mich nicht dazu inspiriert, mich aus meiner Komfortzone herauszutrauen.
