Ein guter historischer Roman
Dieses Buch erzählt eine tragische Geschichte über die Unmenschlichkeit der Sklaverei aus der Sicht von Jarret, einem jungen Sklaven aus dem Süden, und seiner Hingabe an ein reinrassiges Pferd.
Die Autorin fängt viele Nuancen in Jarrets Entscheidungen ein, zusammen mit der komplizierten Geschichte der schwarzen Reiter Amerikas und wie einige schwarze Sklaven und freie Männer gleichermaßen Respekt in dieser Welt erlangen konnten.
Geraldine Brooks nimmt in die Handlung auf, wie der Rassismus unserer Vergangenheit dem Rassismus von heute ähnelt. In der Geschichte sind Menschlichkeit und Hässlichkeit sowie Schönheit ebenfalls Teil der Handlung.
Leider finde ich, dass die Geschichte durch die langsame Erzählweise sehr an Spannung verliert und man leider nicht das Gefühl bekommt, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu müssen.
Eine gute Geschichte, die auf tatsächlichen historischen Ereignissen basiert. Wer historische Romane und eine etwas langsame Erzählweise mag, kann mit diesem Buch nichts falsch machen.
Rezension von Alrik
