Rezension | Beate Maxian - Ein tödlicher Jahrgang

 


Rezensionexemplar als Print

★★★★★  5  Sterne

Ein tödlicher Jahrgang 
von  Beate Maxiam
Erschienen bei Goldmann
Paperback  (17,-€)
320 Seiten


Erst einmal muß ich sagen das es mein erstes Buch von der Autorin ist. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig mit genau der richtigen Dosis Humor. Ich konnte das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen.


Ich bin ja großer Fan von Lokalkrimireihen, in denen neben den Kriminalfällen auch die Einblicke ins Leben der Protagonisten nicht zu kurz kommen. So wurde ich hier gleich an die Wachau, seine Einwohner und ihre manchmal wohl typisch österreichischen Gepflogenheiten gewöhnt.

Man trinkt keinen Becher Tee, sondern ein Haferl und ein Kaffee verwandelt sich schnell in eine Melange oder einen Verlängerten – herrlich.


""Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? "“


Die Geschichte ist sehr Spannend mit einem Schuss Humor erzählt was mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Es ist eine Freude, Lou der Hauptprotagonistin, in ihrer "Detektiv" Arbeit zu verfolgen, mit ihr Schlusszufolgern und mit zu fiebern ob der Fall gelöst wird.


Bis wirklich kurz vor Schluss wusste ich nicht wer nun genau der Mörder ist...


Für mich eines der besten Lokal-Krimis die ich gelesen habe und nur zu empfehlen.


Rezension von Alrik