Francine Rivers schreibt tolle historisch christliche Romane. Die einen eintauchen lassen in ein früheres Leben. Auch mit diesem feministischen Werk, konnte sie zeigen das es damals für Frauen kein einfaches Leben war. Auch wenn ich mit den Protagonisten nicht richtig warm geworden bin. Ist dieses Buch durchaus lesenswert.
Kathryn ist eine Frau, die weiß was sie will und was Sie nicht will. Zur damaligen Zeit eine kleine Rebellin, die die Stadt Calvada auf den Kopf stellt. Es spielt zu der Zeit 1875 im wilden Westen. Kathryn Welsh kommt eigentlich aus Boston und reist alleine in die Goldgräberstadt nach Calvada, dort tritt sie das Erbe ihres Onkels an. Ich konnte mir gut vorstellen, wie Sie sich mit dieser neuen Situation arrangieren musste. Viele Neue Eindrücke prasseln auf Kathryn ein und viele Fragen in ihrem Kopf bleiben zunächst unbeantwortet.
Die Liebesgeschichte zu Matthias Beck steht in diesem Buch nicht im Vordergrund. Der Fokus liegt auf das wilde mutige Herz der Protagonisten Kathryn. Die Autorin hat etwas Humor einfließen lassen, was ich ganz gut fand. Jedoch bin ich nicht richtig warm geworden mit dieser Story. Mir fehlte die Spannung, das gewisse Etwas, welches mich mitfühlen lässt. Ich empfand Kathryn teils auch sehr Starrköpfig obwohl man geahnt hat wie die Story enden wird. Der Schreibstil von Francine Rivers ist in diesem Buch, laut meinem Gefühl, etwas anderes als die letzten Bücher. Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung. Da die Geschichte durchaus lesenswert ist bekommt sie von mir 3,5 Sterne.
Rezension von Silvana
